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Atomenergie - Lösung für den Klimawandel? |
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Eigentlich schien in Deutschland schon Einigkeit über einen Ausstieg aus der Kernenergie zu herrschen. Dann gelangte das Thema "Klimawandel" ins öffentliche Bewußtsein und die Befürwörter und Nutznießer der Kernergie ergriffen die Gelegenheit, um die Atomenergie als saubere Alternative zu den für den Klimawandel mit verantwortlichen fossilen Brennstoffen (vor allem Kohle, Erdgas, Erdöl) zu bewerben. Nun versuchen sie, den längst beschlossenen Atomausstieg aufzuweichen, und fordern längere Laufzeiten für deutsche Kernkraftwerke; in einzelnen Fällen sogar den Neubau von Atomanlagen. Haben die Fürsprecher der Kernenergie recht? Stellt die Atomenergie tatsächlich eine Möglichkeit dar, den Klimawandel zu bekämpfen? Oder sind die Gefahren der Kernenergie einfach zu groß, um diese Möglichkeit ernsthaft in Betracht zu ziehen?
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| Name | Beitrag |
| Hans, 10.08.07 | Also das ist ja wohl absoluter Blödsinn. Was schiefgehen kann, geht auch irgendwann schief. Das Märchen von den ach so sicheren deutschen Kernkraftwerken, kann man spätestens nach den zuletzt bekannt gewordenen Störfällen nun wirklich nicht mehr glauben, oder? Was nutzt mir ein tolles Klima, wenn ich verstrahlt bin? |
| Larissa, 10.08.07 | Wann wird endlich mal die Kohle, mit der die Kernkraft in Deutschland hochgepäppelt wurde, in alternative Energien gesteckt? Ich behaupte mal, dass wir schon längst von der Kernernergie unabhängig sein könnten, wenn Wind- und vor allem Sonnenenergie so gefördert worden wären wie die Atomkraft. |
| Heinerle57, 10.08.07 | Irgendwie finde ich es ja toll, dass die Kernenergie jetzt durch die Vattenfall - Störfälle wieder ordentlich ins Gerede kommt. Hatte schon Angst, dass die Atomlobby es durch den Klimawandel noch schafft, den Ausstieg rückgängig zu machen. : ) |
| Eike, 02.09.07 | Hans hat Recht, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen - Murphys Gesetz! Menschliches oder technisches Versagen ist nie 100-prozentig auszuschließen. Unfälle können grundsätzlich jedem und mit jeder Technik immer und überall passieren, so einfach ist das. Und die Folgen bei einem schwerwiegenden Unfall in einem Atomkraftwerk wären einfach zu gravierend. |
| Michaela, 07.09.07 | Stimmt. Und davon abgesehen ist es doch absoluter Irsinn, zukünftige Generationen mit dem Abfall zu belasten! So etwas wie ein für alle Zeiten sicheres "Endlager" (alleine der Ausdruck!) gibt es doch gar nicht. Nur zur Erinnerung: Radioaktive Abfälle strahlen zig- und hunderttausende von Jahren! |
| Hotte, 13.09.07 | ...und ich möchte in dem Zusammenhang auch noch an die Terrorgefahr erinnern... 11. September? Die Terroristen hätten locker auch ein Flugzeug in ein Kernkraftwerk krachen lassen können... |
| Tölg, 14.09.07 | In der jetzigen Situation würde ich aber trotz all der Einwände doch auf die Kernenergie setzen - nicht für immer und nicht für allzulange, aber zumindest so lange bis das Problem des Klimawandels einigermaßen im Griff ist. Ob die Abfälle nun noch 20 oder 30 Jahre länger strahlen, macht auch keinen großen Unterschied, oder? Und ein schlimmer Störfall wie Tschernobyl ist doch in Deutschland sehr, sehr unwahrscheinlich. In dem kommenden Jahrzenten sollten wir uns darauf konzentrieren alternative Energien massiv zu fördern. |
| Onkel Ludwig, 16.09.07 | Ein Lottogewinn ist auch "sehr, sehr unwahrscheinlich". Und doch gibt es in Deutschland einige Lottogewinner... |
| Tante Frieda, 01.10.07 | Man kann doch den Teufel nicht mit dem Belzebub austreiben! Natürlich ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass es einen nuklearen Subergau gibt - aber WENN was passiert, dann gute Nacht... es gibt keine Technik, die hundertprozentig funktioniert. |
| Larsi, 01.10.07 | Richtig - Po - Pichtig! Und an Tölg: Deine Geburt war auch sehr sehr unwahrscheinlich, oder? Und damals die Maueröffnung? Kaum einer von uns hätte damit gerechnet. Jeden Tag passieren Milliarden von Dingen, die wir extrem unwahrscheinlich sind oder für extrem unwahrscheinlich gehalten werden. Das Risiko ist im Falle der Kernkraft einfach zu groß, selbst wenn es wirklich ziemlich "unlikely to happen" ist, dass es in Deutschland einen schlimmen Störfall gibt. |
| Bianca, 15.11.08 | Lese gerade, dass die Atomenergie nur 15 oder 16 Prozent der Energieversorgung (weltweit) ausmacht. Wenn die Atomenergie wirklich was gegen den Klimawandel ausrichten soll, dann müssen 1000 neue davon gebaut werden... das "Restrisiko" (übrigens, wie ich finde, ein sehr verniedlichender Ausdruck für tausendfaches Sterben) würde damit also sehr gesteigert. Das ist es nicht wert. |
| Torsten, 16.11.08 | "Restrisiko" ist ja auch ein Wort, dass sich Leute ausgedacht haben, die mit der Atomkraft Geld verdienen... |
| Larissa, 01.12.08 | Das Risiko, das ein Unfall passiert, kann man überhaupt nicht ausschließen. Und wenn in einem Atomkraftwerk ein Unfall passiert, dann bedeutet das tausende von Toten! Wollt ihr das? |
| Bimbo, 02.12.08 | Was isn jetzt eigentlich mit dem Kernkraft Ausstieg? Ist der nun beschlossen oder nicht? |
| Webmasterchen, 02.12.08 | Eigentlich hatte die rot - grüne Bundesregierung 2001 den Ausstieg beschlossen. Der letzte Kernreaktor sollte bis 2021 abgeschaltet werden... mittlerweile gibt es aber viele, die einen Austieg aus dem Austieg oder zumindest längere Laufzeiten fordern. Beschlossen ist so etwas noch nicht - schließlich regiert die CDU mit der SPD zusammen und da werden größere Streitthemen um des lieben Friedens willen oft vermieden... wenn aber die CDU mal wieder allein oder mit Hilfe der FDP regiert, kann es durchaus sein, dass der Ausstieg zurückgenommen oder die Laufzeiten verlängert werden... |
| Antje, 03.12.08 | Wie oft gab es denn schon Unfälle in Atomkraftwerken? |
| Webmasterchen, 03.12.08 | Eine
Liste der bisherigen Unfälle in Kernkraftwerken findest Du hier: Störfälle
in Kernkraftwerken |
| Richael, 20.12.08 | Ich finde Atomkraft auch nicht gut...neben den genannten Gründen, weil
auch hier die Rohstoffe mit der Zeit auf Grund von Knappheit teurer
werden werden... Da es für die Energie aber keine wirkliche Lösung gibt und man auf Energie auf keinen Fall verzichten kann, spreche ich mich nicht gegen Atomkraft in Deutschland aus! |
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Atomenergie zur Lösung des Klimawandels?
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