Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen

Videoüberwachung in der Öffentlichkeit    


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Videoüberwachung - mehr Sicherheit oder überflüssiger Eingriff in die Privatsphäre? 

Großbritannien war Vorreiter - dort werden die "city centres" mit ca. 1 Millionen Videokameras überwacht. Mittlerweile scheint sich die Idee, öffentliche Strassen und Plätze von Videokameras überwachen zu lassen, auch immer mehr in Deutschland durchzusetzen. Was ist ihre Meinung? Halten Sie die Videoüberwachung für ein sinnvolles Sicherheitsinstrument oder für einen überflüssigen oder sogar bedenklichen Eingriff in die Privatsphäre von Bürgern?

 
Name Beitrag
Kathrin, 07.06.07 Es rennen leider immer mehr A...löcher durch die Gegend, die andere Leute in der Öffentlichkeit drangsalieren. Ich finde Videoüberwachung nicht schlecht, wer nichts zu verbergen hat, braucht sich darüber auch keinen Kopf zu machen. Ist auch kein Eingriff in die Privatsphäre, man ist ja eh schon in der Öffentlichkeit, wenn man draußen unterwegs ist. 
Kalle, 07.06.07 Ich hab nichts zu verbergen, ich möchte nur selbst entscheiden, wann ich gefilmt werde und wann nicht!
Ludwig, 07.06.07 Hab ich auch mal so gesehen, bis zu dem Tag, wo ich von einer Horde junger Schläger krankenhausreif geprügelt wurde. Die Täter sind nie gefasst worden. Das ist ein paar Jahre her und heute steht an genau der Stelle, wo der Überfall damals stattgefunden hat eine Videokamera... naja, mir ist schon klar, dass man nicht überall Kameras anbringen kann, nur in meinem Fall hätte es geholfen, die Täter zu fassen, bzw. vielleicht wäre nie etwas passiert. 
Georg, 24.06.07 Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen bringt so gut wie gar nichts. Besser wäre es doch, das Geld in soziale Projekte zu investieren, um die Ursachen von Kriminalität zu bekämpfen.  
Kerstin, 07.07.07 Ach ja, der Täter als Opfer wieder. In Deutschland redet man sowieso ständig nur von den Tätern und die Opfer werden eigentlich von Staat und Gesellschaft im Stich gelassen. Gut, das es so Organisationen wie "der weiße Ring" gibt. 
Webmasterchen: Der Weiße Ring ist eine Hilfsorganisation für Kriminalitätsopfer: www.weisser-ring.de 
Mannheimer,07.07.07 Videoüberwachung ist doch der erste Schritt zum Überwachungsstaat. Schöne neue Welt, Big Brother lässt grüssen. 
Hamburger,08.07.07 Sicher erhöhen Kameras bei manchen Menschen das subjektive Gefühl von Sicherheit. Andere, ich z.B., fühlen sich aber eher unwohl, weil "beobachtet". 
Thorben, 15.07.07 Das gefährlichste ist ja wohl immer noch Autofahren. Sucht mal im Internet, wieviele Leute jährlich im Straßenverkehr verletzt oder getötet werden. Darüber diskutiert auch keine Sau. 
Kerstin, 02.09.07 Also, ich kann mich einfach nicht entscheiden. Bei uns in Hamburg fängt es jetzt auch verstärkt mit der Videoüberwachung an. Teilweise gibt es einem tatsächlich an bestimmten Orten ein größeres Gefühl der Sicherheit, vor allem auf dem Kiez (Reeperbahn und Umgebung)  - aber das ist vielleicht nur subjektiv. Ich weiß nicht, ob die Sicherheit dadurch tatsächlich erhöht wird, was meint ihr? Bin ziemlich ratlos. 
Tom, 14.09.07 Hallo Kerstin, bin selbst aus Hamburg und ich finde das mit der Überwachung auf der Reeperbahn gar nicht so übel. Gerade die Reeperbahn ist in den letzten Jahren immer gefährlicher geworden. Nicht die Videoüberwachung gefährdet den Rechtsstaat sondern die - um mal Kathrins Ausdrucksweise oben zu zitieren - die A...löcher, die dort Gewaltverbrechen verüben. Man kann sich nicht alles gefallen lassen. Ob Videoüberwachung tatsächlich Gewalttaten verhindern kann, weiß ich auch nicht. Vielleicht verlagert das die Gewalt auch nur in Nebenstrassen. Aber selbst wenn durch die Kameras nur der eine oder andere Straftäter gefasst werden kann - das wäre doch schon was wert. Vor allem wäre es eine gewisse Genugtuung für die Opfer. 
Clemens, 15.09.07 Da oben lese ich einen Beitrag von Georg: "Besser wäre es ... die Ursachen von Kriminalität zu bekämpfen". Aber was sind denn die Ursachen? Bestimmt nicht nur Armut und Ungerechtigkeit (ich nehme an, dass meintest Du). Das kann EINE Ursache, natürlich. Aber eine weitere Ursache wird oft vergessen. Nämlich dass es Menschen gibt, denen es einfach nur Spaß macht, anderen Menschen Böses anzutun. Und bei solchen Soziopathen nutzen soziale Projekte oft gar nichts. Und dem, der gerade zusammengeschlagen oder "abgestochen" wird, auch nicht. Tom hat Recht, man darf sich das nicht gefallen lassen und es müsste eigentlich noch viel mehr passieren, um Straßen wie die Reeperbahn wieder sicherer zu machen. 
Aileen, 16 Jahre, 14.01.2009Ich hab gerade in der Schule eine Debatte am laufen und wir Diskutieren auch über dieses Thema, deswegen möchte ich auch mal was dazu sagen.

Ich habe nichts gegen Videoüberwachung,daher das eigentlich niemand die Privatsfähre stört..wenn man in der Öffentlichkeit sich Unterhält oder mit Leuten trifft unterhält man sich ja auch mit Ihnen und schämt sich nicht, wieso ist es dann so schlimm, wenn man dabei aufgenommen wird?. Es sollte vielleicht zwar eine allgemeine abstimmung darüber geben, aber dadurch, das immer mehr Videokameras angebracht werden ist die Sicherheit auf der Straße mitlerweile auch wieder sicherer. Einige Studien zeigen auch, das sich die Kriminalität bis zu 50% verringert hat. Das nenne ich mal einen vortschritt. Ich finde es gut das viele Orte jetzt mitlerweile Überwacht werden, weil dadurch Gewalt und andere Delikte vermieden werden.

Danke schön fürs zuhören oder eher fürs durchlesen.

Felix, 17.11.09Ja aber möchtest du etwa das jeder weiß was du sagst wenn du in der öffentlichkeit bist?? es wird aufgenommen und man weiß über was du redest. Peinliches beispiel wäre wenn ich mit einem guten freund über geschlechtsverkehr spreche möchte ich nicht wirklich das jeder weiß was ich schon für erfahrungen gemacht habe oder ähnliches ich denke das geht euch auch so. das damit kriminalität verringert werden könnte denke ich nicht da nicht jeder winkel davon überwacht werden kann das verlagert sich alles auf nebenstraßen das ist natürlich nur meine meinung dazu.

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