das Weltall - eine kurze Einführung

das Universum

Es überrascht immer wieder, wie wenig die Menschen im allgemeinen über das Universum wissen. So glauben zum Beispiel viele noch immer, dass die Sonne sich um die Erde drehe oder dass die Erde der Mittelpunkt des Universums sei. Auch ist vielen nicht klar, wie unvorstellbar groß das Weltall ist.

Wer sich bisher nicht sonderlich mit dem Weltall beschäftigt, wird auf dieser Seite einige überraschende Erkenntnisse gewinnen können... eine kurze und - hoffentlich - allgemeinverständliche Erklärung über die kosmische Umgebung, in der wir zu hause sind. Diese Seite ist als ein grundlegender Einstieg ins Thema gedacht; weiterführende Links zum Thema Sterne und Weltraum findet Ihr unten auf dieser Seite unter "Weblinks".

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Viel Spaß!

 

Unsere Sonne ist ein Stern.

Die meisten hellen Lichtpunkte am Nachthimmel sind Sonnen wie die unsere!

Ein Stern, bzw. eine Sonne ist ein eine Art glühender Gasball. Die große Hitze der Sonne (ca. 15 Millionen Grad) entsteht durch die Fusion von Atomkernen in ihrem Inneren. So gesehen ist die Sonne also ein riesiger Fusionsreaktor.

Die Erde ist ein Planet.

Planeten können gasförmig (aber nicht glühend) oder fest sein. Unsere Erde ist zum Glück letzteres... 

Planeten kreisen um Sonnen.

 Um unsere Sonne kreisen 9 Planeten:  
Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Urlanus, Neptun, Pluto...

Sonne und Planeten
Bildquelle: dies ist ein "Werk der Regierung der Vereinigten Staaten"

… und noch einige weitere Körper, wobei nicht geklärt ist, ob man diese noch als Planeten oder eher als „Felsbrocken“ bezeichnen sollte. Die Frage ist natürlich, wo man die Grenze ziehen will.

Nach allem was wir wissen, ist in unserem Sonnensystem die Erde der einzige Planet auf dem es intelligentes Leben gibt. Bei der ungeheuren Anzahl an Sonnen im unseren Universum ist es allerdings sehr wahrscheinlich, dass sich auf Planeten anderer Sonnensysteme auch intelligentes Leben entwickeln konnte.

Dieses Bild zeigt eine Darstellung unseres Sonnensystems - unser Heimatstern (die Sonne) im Zentrum; um sie herum kreisen die Planeten. Unsere Erde mit ihrem Mond befindet sich in der dritten Bahn. Außerdem sieht man auf dem Bild den "Asteroidengürtel" (zwischen der 4. und der 5. Bahn, also zwischen Mars und Jupiter). Hierbei handelt es sich um Eis - und Gesteinsbrocken. Von Zeit zu Zeit lösen sich Asteroide aus diesem Gürtel und können der Erde dabei gefährlich nahe kommen... zum Glück geschehen nur selten Einschläge. Man schätzt, dass größere Asteroiden durchschnittlich alle 300.000 Jahre auf der Erde einschlagen. Zuletzt warhrscheinlich vor 65 Millionen Jahren, was höchstwahrscheinlich die Ursache für das Aussterben der Dinosaurier war. Ebenfalls potentiell gefährlich: Kometen, die in weitläufigen Bahnen ebenfalls die Sonne umkreisen (links im Bild)

das Sonnensystem - Sonne im Zentrum mit sie umkreisenden Planeten
Bildquelle: NASA

Vier der Planeten unseres Sonnensystems haben keine feste Oberfläche sondern bestehen nur aus Gas und einem festen Kern. Diese Planeten werden auch als "Gasriesen" bezeichnet. Es handelt sich hierbei um (auf dem Bild von oben nach unten) Neptun, Uranus, Saturn und Jupiter:

die Gasplaneten Juptier, Saturn, Uranus und Neptun
Bildquelle: NASA


Ein Größenvergleich zwischen dem "Gasriesen" Saturn und unserer Erde. Natürlich sind die beiden in Wirklichkeit nicht so nah beieinander, es handelt sich hier um eine Fotomontage.

Größenvergleich Erde Saturn
Bildquelle: NASA

Bei den Ringen des Saturns handelt es sich übrigens um Eis und Gesteinspartikeln, die den Saturn umkreisen. Mit einiger Wahrscheinlichkeit sind sie die Überreste eines Mondes, die von der Anziehungskraft ("Gravitation") des Saturn eingefangen wurden.

Unten: der Jupiter und seine vier größten Monde.

die Monde des Jupiter

Bildquelle: NASA


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Im Weltall ist alles ständig in Bewegung. Die Sterne (Sonnen!) scheinen zwar fest („fix“, daher auch der Ausdruck „Fixsterne“) am Himmel verankert zu sein; dieser Eindruck erklärt sich aber aus der großen Entfernung der Sterne (ein schnell fahrendes Auto erweckt aus großer Entfernung ja auch den Eindruck, extrem langsam zu sein).  Die Bewegung der Planeten unseres Sonnensystems jedoch, ist über Tage und Wochen wahrnehmbar.

Wie weit ist die nächste Sonne entfernt?

Unser Nachbarstern (also die Sonne, die unserer Sonne am nächsten ist), Proxima Centauri, ist ca. 4 Lichtjahre von uns entfernt. 

Wie weit das ist, könnt ihr Euch ausrechnen. 

Ein Lichtjahr ist keine Zeiteinheit sondern bezeichnet die Strecke, die das Licht in einem Jahr zurücklegt. 

Pro Sekunde legt das Licht rund 300.000 km zurück (diese Strecke bezeichnet man als eine „Lichtsekunde“).

Also rechnen wir mal. Wenn das Licht mit 300.000 km pro Sekunde unterwegs ist und bis zu unserer Nachbarsonne 4 Jahre braucht… wie weit ist dann die Nachbarsonne entfernt?

300.000 km x 60 Sekunden = 18000000 km - - - Soweit kommt das Licht in einer Minute.

18000000 km x 60 Minuten = 1080000000 km - - - Soweit kommt das Licht in einer Stunde.

1080000000 km x 24 Std. = 25920000000 km - - - Soweit kommt das Licht an einem Tag.

Aber wir haben unseren Nachbarstern noch längst nicht erreicht; wir sind ja erst einen Tag mit Lichtgeschwindigkeit (noch einmal: ca. 300.000 km pro Sekunde!) unterwegs... weiter geht´s...

25920000000 km x 365 Tage (1 Jahr) = 9460800000000 km

Dies ist also die Entfernung, die das Licht in einem Jahr zurücklegt. Diese Strecke wird als ein „Lichtjahr“ bezeichnet.

9460800000000 x 4 Jahre = 37843200000000 km

Unser Nachbarstern ist also 37843200000000 km von uns entfernt. Aufgrund der für uns riesigen Entfernungen im Universum hat man sich darauf geeinigt, in Lichtjahren zu rechnen. "4 Lichtjahre" ist eben viel "handlicher" als die eben ausgerechnete Kilometer - Zahl.


Unsere Sonne - nur eine von 100 Milliarden anderer in unserer Galaxie...

Dieses Foto zeigt eine typische Galaxie. Hierbei handelt es sich um eine (meistens) spiralförmige Anordnung von Milliarden von Sonnen. 

Galaxie
Bildquelle: NASA

Die Galaxie auf dem Foto ähnelt der, in welcher wir uns mit unserer Sonne befinden. Wäre dies unsere Galaxie, so befände sich unser Sonnensystem in einem der äußeren Spiralarme der Galaxie.

Unsere Galaxie wird auch „die Milchstrasse“ genannt. Das liegt daran, dass wir in klaren Nächten oder in Gegenden, wo man den Himmel klarer sieht (z.B. auf dem Land ohne die störenden Lichter einer großen Stadt) am Himmel eine Art „milchiges Band“ sehen können. Dieses ist nichts anderes als das Zentrum unserer Galaxie, auf dass wir ja von unserer Position am Rand der Galaxie immer blicken. Alle Sterne die wir am Himmel sehen, sind Teil unserer Galaxie. 

Das obige Bild ist eine "Außenansicht" einer Galaxie, von unserer eigenen Galaxie können wir natürlich nur eine "Innenansicht" haben: 

die Milchstrasse, unsere Heimatgalaxie

Bildquelle: dies ist ein "Werk der Regierung der Vereinigten Staaten"


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die Milchstrasse ist nur eine von Milliarden anderer Galaxien.

Fast jedes auf diesem Bild zu sehende Objekt ist eine Galaxie, die aus Milliarden von Sonnen besteht:

Galaxien
Bildquelle: NASA

Dies ist die Galaxie NGC 4414, die über 60 Millionen Lichtjahre von uns entfernt ist... wer wissen möchte, wie weit das ist, kann ja mal anfangen zu rechnen. Ist im Prinzip einfach: Ihr müsst ausrechnen, wieviele Sekunden 60 Millionen Jahre enthalten und die Zahl, die dabei herauskommt mit 300.000 km malnehmen... viel Spaß...

die Galaxie NGC_4414
Bildquelle: NASA / ESA

Nichts ist schneller als das Licht


Die Tatsache, dass das Licht von dieser Galaxie 60 Millionen Jahre zu uns unterwegs war, bedeutet auch, dass wir die Galaxie so sehen, wie sie vor 60 Millionen Jahren aussah... möglicherweise gibt es sie gar nicht mehr. Würde unsere Sonne von einer Sekunde auf die andere verschwinden, so könnten wir das erst acht Minuten später bemerken, weil das Licht uns erst nach dieser Zeit erreicht. Das Verschwinden unserer Nachbarsonne (wir erinnern uns, ca. 4 Lichtjahre Entfernung) würden wir also erst nach vier Jahren bemerken... keine Information kann uns also schneller als mit Lichtgeschwindigkeit erreichen!

Bildquelle Hintergrundbild: Hubble Space Telescope (NASA / ESA)
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Wieczorek, 16.05.2009

Ich finde das der Weltraum was ganz aussergewöhnlichches hat.Ich würde unheimlich gerne wissen ob wir die einziegen im Weltraum sind ich bin 48 jahre alt und werde es wohl in meinem Leben nicht mehr erfahren. Meine beiden Kinder vieleicht schon es ist aber sehr unwarscheinlich aber nicht unmöglich.Woher kommen wir und Wohin werden wir gehen, ich glaube das es unendlich viele Universen gibt.Ich denke mir das in jeden Universum, es ein Sonnensysten gibt wo es Leben gibt wie unser Sonnensytem aber wir werden das glaubich nie erfaren.Ich denke daran das es eine Allmächtige macht geben muß die, die Universen zusammen halten es gibt ein ohrt denke ich wo wir erst nach unsern tod sehen können und wir wieder zu vackeuminnergie werden.  
Andrea, 26.09.2009

Hallo,
ich interessiere mich seid neuem total fürs Weltall und alles was damit zusammenhängt. Hab schon 2 Bücher drüber gelesen. Also ich frage mich ständig ob das Weltall ein Ende hat und wenn ja was dann außen ist?? Aber das Weltall ist wohl einfach unendlich groß. Selbst wenn es ein "außen" geben würde würde es da weiter gehen. Und Leben was unserem ähnelt gibt es sicher Hundertfach. Ich fand eine Aussage aus nem Buch gut....da wird gesagt: Planeten sind wie Samen. Nur der geringste Teil kommt zur Blüte, wie unsere Erde. Aber bei so vielen Sonnensystemen wirds ne Menge geben wo vlt. nur Pflanzen wachsen, dann gibts noch welche mit ner riesen Tierwelt und dann auch mit intelligentem Leben. Warscheinlich auch noch intelligentere Wesen als wir aber die Entfernung ist einfach zu groß das sie uns erreichen könnten. Auch wenn bis sie uns errciht hätten, wären wir längst ausgestorben. Dann würde sie Erde garnicht mehr exestieren. Somit ist es fasst unmöglich. Selbst eine Botschaft von ihnen würde es nicht überleben im gefährlichen Weltall.
Naja ich könnte lange darüber schreiben aber hiermit will ichs beenden.

LG Andrea
Robin, 05.10.09

Hi,
ich würde ganz gerne wissen, ob das mit der Lichtgeschwindigkeit (im normalfall 300 000 km pro Sekunde) noch hinhaut. Soweit ich weiss, gilt das dann, wenn das Licht keine Energie verliert. Dann fliegt das Licht pro Sekunde mit 300 000 km. Da Licht allerdings nur ein Energiefunke ist, gehe ich davon aus, dass das Licht nach langen Strecken langsamer und schwächer wird. Daher würde die Wegstrecke doch kürzer werden oder? 300 000 km pro Sekunde ist irgendwie auch eine zu gerade Zahl, könnte tatsächlich die Berechnung eines Energieteilchens ohne Energieverlust sein. Zudem, wenn ich überleg, je größer eine Lichtquelle ist, zum Beispiel eine Sonne, desto weiter ist das Licht eigentlich auch zu sehen. Das Licht muss also schneller sein, und dadurch auch weiter kommen als zum Beispiel eine Taschenlampe. Größere Wegstrecke, höhere Energieladung eines Energieteilchens.
Also auch höhere Geschwindigkeit.

Gruß, Robin
Webmasterchen: die Lichtgeschwindigkeit bleibt immer gleich. Siehe hierzu:

Tempolimit Lichtgeschwindigkeit

Deutsche Welle: die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit

Yannik, 11.11.09

Eine sehr gelungene Homepage, wie ich finde.
Das Universum ist unvorstellbar. egal, wie intensiv sich ein mensch damit befasst, und versucht diese offenen Fragen zu klären, das Geheimnis "Universum" wird nie aufgeklärt werden können.
Der menschlichen Vorstellungskraft sind nunmal Grenzen gesetzt und die Fragen des Universums liegen weit, weit über diesen Grenzen.
scoota, 08.06.10

wo fängt das weltall an und wo hört es auf?


Weblinks zum Thema "Sterne und Weltall"

Atemberaubende Bilder vom Hubble Weltraumteleskop

Besonders für Kinder geeignet: das Weltall bei "learnweb.de"

Fotoalbum bei "Welt der Physik"

Thema "Weltraum" bei Telepolis

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